Bericht: 10. Rallye Berlin-Breslau

Die gesammelte Berichterstattung aller Rallyetage

28. Juni – Tag 1:

Die erste Etappe im Tagebau Senftenberg wurde teilweise auf völlig neuen Abschnitten ausgetragen. Insgesamt 50 km lang, gestaltetet sich die Navigation teilweise sehr schwierig. Schnelle Teilstücken wechselten mit Tiefsandpassagen.

Das konnten wir erreichen:

  • Team Thiem/ Striegler auf MB G, Startnummer 184, brauchte 2h:23 min und belegt z.Z. Platz 73.
  • Team Mahlo/Peter auf Patrol GR, Startnummer 152, schaffte es mit 2h:29 min auf Platz 80.
  • Team Werner/Altmann, ebenfalls auf MB G, fuhren nach 1h:48 min auf Platz 22.
  • Team Schönleiter/ Schönleiter auf ihrem Jepp Chickoree schafften es auf einen beachtlichen Platz 51 nach 2h:07 min. Alle Achtung, da zeigt sich, das Technik nicht alles ist! Allerdings wurde bei der Hatz ein Spiegel abrasiert.
  • Das Team Kovatchev/ Dorn gab gleich vom Start an alles und schaffte es auf Platz 7 nach nur 1h:31 min.
  • Unsere Schwerlastmannschaft, Team Peter/Kosmalla/ Groß kamen eigentlich vom Start ganz gut weg, warfen aber etwa 500m vor dem Etappenziel den L 60 spektakulär auf die Seite. Der Kaffee wurde dabei natürlich verschüttet. Die folgende Bergeaktion dauerte und dauerte, schließlich reichte es nach 4h:44min noch für Platz 125. Aber die Rüstung hat gehalten!

 

29. Juni – Tag 2:

Die zweite Etappe am Montag führte „nur“ 70 km durch den polnischen Wald. Da es aber auch in Polen wochenlang geregnet hat, war dieser entsprechend aufgeweicht und die Etappe mutierte zur gigantischen Schlammschlacht. Oft waren Passagen, nachdem die ersten Fahrzeuge durch waren, nicht mehr passierbar. Es gab also folgende Alternativen: Augen zu und durch und unter riesigem Materialeinsatz stundelang winchen bis die Winde qualmt oder die Passage umfahren, damit CP´s verlieren und Strafzeiten kassieren. Der Zeitaufwand schien gleich, egal ob zwei Stunden gewincht oder umfahren, zwei Stunden gesprat und für den verlorenen CP zwei Stunden Strafzeit kassiert. Unsere Terams haben sich fast alle für die materialschonende Variante entschieden, um die weitere Teilnahme am Rallyegeschehen abzusichern.

Und das ist der Stand am Montag abend:

  • Team Werner/Altmann gesamt auf Platz 33, Tageswertung Platz 40; 4h Strafzeit; Gesamtfahrzeit 11h:06min
  • Team Mahlo/Peter gesamt auf Platz 46; Tageswertung Platz 47; 4h Strafzeit; Gesamtfahrzeit 12h:15min
  • Team Schönleiter/Schönleiter gesamt auf Platz 80, Tageswertung Platz 94; 6h Strafzeit – aber er läuft noch der Chicorree ;-); Gesamtfahrzeit 14h:14min
  • Team Thiem/Striegler gesamt auf Platz 71; Tageswertung Platz 87; 2h Strafzeit; Gesamtfahrzeit 13h:57 min
  • Team Kovatchev/Dorn gesamt auf Platz 35; Tageswertung Platz 44; 4h Strafzeit; Gesamtfahrzeit 11h:09min
  • Unser Schwerlastteam Peter/Kosmalla/Groß brach die Etappe wegen Problemen mit der Druckluftanlage ab und landete in der Gesamtwertung auf Platz 142; in der Tageswertung auf Platz 157; Gesamtfahrzeit 29h:43min – viel Zeit also zum Kaffee trinken ;-)))

 

30. Juni – Tag 3:

Die 4.Etappe war eine recht lange, aber nicht extrem schwierige Etappe. Bis auf wenige Sumpflöcher gabe es lange Waldpassagen, welche zum Teil recht flott befahrbar waren. So kamen unsere Teams auch alle recht gut voran und zum Ziel – bis auf das Schwerlastteam.

Das ist der Stand nach der 4. Etappe:

  • Team Werner/Altmann wechselte über Nacht schnell mal den Motor und gab dann richtig Gas. Das reichte für eine Fahrzeit von 4h:30min und den 18. Platz. In der Gesamtwertung schoben sie sich vor auf den 26. Platz bei einer Fahrzeit von 22h:11min.
  • Team Schönleiter/Schönleiter schätzt die Möglichkeiten des Chickoree richtig gut ab und fährt stabil mit. Völlig ohne Probleme erreichten Sie das Ziel nach 5h:40min und landeten auf Platz 60, auch in der Gesamtwertung, bei einer Gesamtfahrzeit von 29h:25min.
  • Team Thieme/Striegler landete mit einer Zeit von 4h:38 min auf Platz 25 und konnte sich somit vorschieben in der Gesamtwertung auf Platz 45 bei einer Fahrzeit von 25h:44min.
  • Team Mahlo/Peter ließen es richtig fliegen und wurden gestern 2. nach nur 3h:37min. Gesamtfahrzeit damit 23h:02min, das reicht für Platz 29!
  • Team Kovatchev/Dorn sind nach wie vor am zügigsten unterwegs für unseren Club und wurden gestern 3. nach 3:43min, gleich nach dem Team Mahlo/ Peter. In der Gesamtwertung liegen sie nun auf Platz 22 mit einer Fahrzeit von 21:40min!!!
  • Unser Schwerlastteam Peter/Kosmalla/Groß hatte nicht seinen Tag. Nach Kupplungsproblemen und Verdacht auf einen Vorderachsschaden wurde die Etappe abgebrochen und das Rote Monster ins Camp geschleppt. In der 5. Etappe wird das Team nicht starten, um die Schäden am LKW zu beheben. Bei der 6. Etappe wollen Sie dann wieder dabei sein, um die Rallye zu Ende zu fahren.

 

1. Juli – Tag 4:

Gestern war der Tage der Marathonetappe, welche aus zwei Teilen bestand. Der erste Teil war gut 80 km lang. mit langen Waldpassagen und einfacher Navigation, eine gute Vollgasstrecke. Danach gabs eine 160 km lange Überführungsetappe und noch eine etwa 130 km lange Etappe, welche ähnlich des ersten Teiles war, zum Ende aber sehr sandig und mehrere tiefe Wasserlöcher enthielt. Einige davon waren so tief, dass die Motorhauben völlig abtauchten.

Insgesamt war die Etappe für den Club sehr materialintensiv und verlustreich! Die genaue Wertung liegt noch nicht vor, da bis Schluss noch Daten fehlten. Hier nun das, was wir gestern erreicht haben:

  • Unser Schwerlastteam nahm eine Auszeit, um die Schäden vom Vortag zu reparieren. Der LKW wurde an der Strecke vorbei ins nächste Camp überführt. Ab heute wollen die drei LKW-Piloten wieder mit dabei sein.
  • Team Werner/Altmann hatte zwei Plattfüße, welche eine Menge Zeit kosteten und landeten in der Tageswertung auf Platz 20.
  • Team Mahlo/Peter hatte Probleme mit den Dämpferaufnahmen, welche abgerissen waren und als Folge einen Reifen zerstörten. Danach brachte ein Getriebeschaden das vorläufige Aus.
  • Team Kovatchev/Dorn hatte die wenigsten Sorgen, kam gut durch und wurde in der Tageswertung Dritte.
  • Das Team Schönleiter/Schönleiter verlor auf dem ersten Teil der Etappe aufgrund abgerissener Radbolzen ein Rad und schied aus.
  • Nicht viel besser lief es für das Team Thiem/Striegler, welche nach einem kapitalen Motorschaden ebenfalls abbrechen mussten.

 

2. Juli – Tag 5:

Die Etappe bestand wiederum aus zwei Teilen und war relativ schnell.

  • Team Thiem/Striegler war wegen des Motorschadens ausgeschieden, er war nicht reparabel.
  • Team Mahlo/Peter kam problemlos durch und landete auf dem 24. Platz.
  • Team Werner/Altmann hatte auch keine Probleme und konnte den 10. Platz erringen.
  • Team Schönleiter/Schönlleiter konnte den Chickoree reparieren, spielte wieder mit und es reichte für den 56. Platz.
  • Team Kovatchev/Dorn hatten richtig gut Glück und und erreichten einen guten 6. Platz.
  • Das LKW Team Peter/Kosmalla/Groß fuhr außerhalb der Wertung weiter mit.

 

3. Juli – Tag 6:

Die letzte Etappe betand aus einem Rundkurs von zweimal 40 km, hauptsächlich sehr schwere Sandstrecke.

Unsere Helden ließen es nochmal richtig fliegen, es gab nichts mehr zu verlieren und das kam dabei raus:

  • Team Mahlow/Peter schaffte es auf den 20. Platz, was in der Gesamtwertung für Platz 23. reicht.
  • Team Werner/Altmann erreichten einen hervorragenden 2. Platz in dieser Etappe und konnten sich damit in der Gesamtwertung auf Platz 16 vorschieben.
  • Team Kovatchev/Dorn gewannen die Etappe souverän und konnten sich in der Gesamtwertung auf Platz 12 verbessern.
  • Team Schönleiter/Schönleiter fuhr nochmal gut mit und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz 23.
  • Für das Team Thiem/Striegler liegen noch keine Daten vor wie auch für das LKW TEam Peter/Kosmalla/Groß.

In der Mannschaftswertung gelang es dem 4x4Club-Leipzig, den dritten Platz zu sichern. Unsere Helden kehren damit mit einem Pokal nach Hause zurück, welcher unseren Clubraum bereichern wird! Herzlichen Glückwunsch!

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